Archiv für Februar 2010

Zum Rücktritt der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche

Nachdem die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschland Margot Käßmann in der vergangenen Woche mit 1,54 Promille beim Überfahren einer roten Ampel erwischt wurde, blieb ihr scheinbar nichts anderes übrig, als von sämtlichen Ämtern zurückzutreten. Bei Fällen wie diesem stellt sich dann schnell die Frage, was richtig ist und was nicht – immerhin müssen „normale“ Menschen, die nicht ein solches Amt bekleiden, auch nicht gleich ihre Arbeit aufgeben, wenn sie mal gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen haben. Diesen Beitrag weiterlesen »

Studie: Glaube lindert Depressionen

Aus Kanada erreicht uns in diesen Tagen die knappe Botschaft, dass der Glaube an Gott Depressionen lindern kann – an der Universität von Toronto hat man sich nämlich mit diesem Thema befasst und im Rahmen einer Studie festgestellt, dass der Glaube an Gott „eine positive Rolle bei der Behandlung von Angstzuständen und Depressionen“ spiele. Dafür spricht, dass es im Gehirn von Gläubigen und Nicht-Gläubigen teils deutliche Unterschiede gebe. Viel mehr zu den Hintergründen wurde in der knappen Mitteilung jedoch nicht verraten.

Gleichzeitig heißt es nun auch vom Rush University Medical Centers in Chicago, wo ebenfalls eine Studie zum Thema Glauben und Erkrankungen durchgeführt wurde, dass bei „Patienten, bei denen klinische Depressionen diagnostiziert wurde, der Glaube an Gott die Reaktionen auf medizinische Behandlung verbessern kann“. Was angesichts dieser News dann doch nochmal interessant zu wissen wäre ist, ob es unbedingt Gott sein muss an den man glaubt oder ob Buddha es auch getan hätte…

Immer beliebter: Krabbelgottesdienst für Kinder

In einer Zeit, in der die Bedeutung alter Werte und Traditionen doch eher zurückgegangen ist, scheint nun ein zartes Gegen-Pflänzchen zu wachsen: In Krabbelgruppen und Kindergärten werden immer öfter Gottesdienste angeboten, an denen die Kleinen zusammen mit ihren Eltern teilnehmen können. Dabei handelt es sich in diesem Fall um eine besondere Herausforderung für die Gemeindepädadoginnen und Pfarrer, denn die „Zielgruppe“ kann häufig noch nicht mal richtig sprechen, geschweige denn genau verstehen, was ihnen der Pfarrer oder auch die Pfarrerin da gerade vermitteln möchte. Daher handelt es sich beim so genannten „Krabbelgottesdienst“ – auch”Krümel-Gottesdienst” oder “Zwergen-Gottesdienst” genannt – auch nicht im einen Gottesdienst wie wir ihn kennen, sondern um eine andere, kindgerechte Version.

Dabei soll den Kleinen auf spielerische und auch sinnliche Weise ein Weg zu Gott aufgezeigt und eine Heimat angeboten werden – den Eltern will man auf diese Weise unter anderem auch das gute Gefühl geben, dass ihre Gemeinde ein Angebot für alle Altersgruppen hat. Diesen Beitrag weiterlesen »

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