Archiv für März 2010
Umfrage zum Thema Wiedergeburt und dem Leben nach dem Tod
Pünktlich zum Osterfest befasst sich eine aktuelle Umfrage nun mit dem Thema Wiedergeburt und dem Leben nach dem Tod. Demnach glauben zwei Drittel der Deutschen nicht an ein Leben nach dem Tod und nur rund 35 Prozent halten eine Auferstehung oder auch das ewige Leben für möglich, eine Auffassung, die auch die Christen vertreten. 27 Prozent glauben immerhin an das Paradies und die Hölle. Im Rahmen der Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken-Umschau“ wurden insgesamt rund 2000 Menschen ab einem Alter von 14 Jahren befragt.
Anstatt an ein Leben nach dem Tod zu glauben, sind viele Menschen scheinbar recht überzeugt davon, nach ihrem Tod bereits verstorbene Angehörige und Freunde wiederzusehen, denn das gaben etwa 49 Prozent der Befragten an. Insgesamt 63 Prozent glauben daran, dass sie in irgendeiner Form in ihren Nachfahren weiterleben. Mit dem buddhistischen Glauben und Reinkarnation können die Deutschen dann scheinbar kaum etwas anfangen, denn nur rund 21 Prozent können sich vorstellen, nach ihrem Tod in einer anderen Gestalt – sei es nun als Mensch, Tier oder auch Pflanze – wieder geboren zu werden.
Gedanken und Fakten zum Osterfest
Da das Osterfest vor der Tür steht und sich eigentlich schon seit Januar die Ostereier und -hasen in den Geschäften förmlich ins Blickfeld drängen, bietet es sich eigentlich an, sich mal näher mit diesem Fest zu beschäftigen. Denn wenn man mal herum fragt wissen viele Menschen, gerade die jüngeren eigentlich gar nicht mehr so recht, was da nun genau gefeiert wird. Zumal sich der Osterhase im Laufe der letzten Jahrzehnte auch immer mehr in dieses Fest und auch alles, was damit zu tun hat, hinein gedrängt hat. Gerade kleine Kinder bekommen heute in erster Linie vermittelt, dass an Ostern der Osterhase kommt und nicht mehr nur seine Eier versteckt, sondern inzwischen auch deutlich größere Präsente. Diesen Beitrag weiterlesen »
Kirche – Austrittswelle macht Pfarreien zu schaffen
Nicht erst seit dem Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche kehren immer mehr Menschen der Kirche den Rücken – doch die neuerlichen Vorfälle tragen natürlich auch nicht gerade dazu bei, das Ansehen der Kirche zu verbessern, im Gegenteil: Diejenigen, die ohnehin schon Zweifel hatte, werden sich dadurch bestätigt sehen, ihren Zweifeln auch die entsprechenden Taten folgen zu lassen. Sie treten aus der Kirche aus. Für die Kirche und auch die ganzen Pfarreien hat dies natürlich Konsequenzen – ihnen fehlen die durch die Kirchensteuer in die Kassen gespülten Gelder und müssen Sparmaßnahmen in die Wege leiten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche
Die katholische Kirche wird derzeit von einem gewaltigen Missbrauchsskandal erschüttert – in den vergangenen Jahrzehnten ist es in großem Ausmaß zu Missbrauchshandlungen an Kindern und Jugendlichen gekommen und das an Orten, an denen sie eigentlich besonders beschützt und wohl behütet fühlen sollten. Zu den Taten gehörten ebenso sexueller Missbrauch wie auch viele weitere Schandtaten, und die Opfer sind heute teilweise schon weit über 50 Jahre alt. Über all die Jahre haben sie diese schwere Last mit sich herum tragen müssen und sprechen jetzt zum teil zum ersten mal darüber. Und als wäre das alles noch nicht schlimm genug tritt die katholische Kirche nochmal kräftig nach, indem sie sich entweder erst gar nicht zu diesen schlimmen Vorfällen äußert, sie verharmlost oder aber sonstige Bemerkungen macht, die den Opfern angesichts des Erlebten wie blanker Hohn vorkommen müssen.
Und sogar der Papst hielt es bislang nicht für nötig, sich zu diesen aktuellen Vorkommnissen zu äußern und predigt stattdessen lieber zu irgendwelchen anderen Themen, während sich andere Menschen schlichtweg bestürzt und fassungslos zeigen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Skurriles Gerichtsurteil aus den USA – Haschisch ist kein Messwein
Und nebenbei auch mal eine lustige Geschichte – aus den USA erreichte uns in diesen Tagen die Nachricht, dass ein Gericht entschieden hat, dass Haschisch nicht als Religion gilt. Wer mag das wohl auch vermutet haben fragt man sich angesichts dieser recht ungewöhnlichen Schlagzeile… Und auch da wird man fündig, denn nicht nur vermutet sondern sogar fest daran geglaubt hat ein Mann aus dem US-Bundesstaat Colorado: Dieser behauptete, dass Haschisch für ihn wie eine Art Sakrament sei, also einen ähnlichen Stellenwert haben wie der Messwein bei den Christen – und da dieser aus dem Prozedere der katholischen Gottesdienste ja ebenfalls nur sehr schwer wegzudenken sei, sah sich der Mann demzufolge durch die gesetzlichen Regelungen seines persönlichen Sakramentes beraubt und reichte Klage ein.
Diese wurde nun jedoch abgewiesen, mit der Begründung, dass seine Ansichten noch längst keine Religion seien. Diesen Beitrag weiterlesen »
Alpha Kurse für Glaubensinteressierte
Vielfach verbreitet sind mittlerweile die so genannten „Alpha Kurse“ – dabei handelt es sich um Kurse, die sich mit dem Thema Glauben beschäftigen und den Menschen die Möglichkeit bieten, sich mit Glauben in der heutigen Zeit auseinander zu setzen – das heißt, dass die Kurse auch in einer modern gehaltenen Art und Weise stattfinden und locker und unkonventionell gehalten sind. An den Alpha Kursen kann jeder teilnehmen, es ist allerdings eine Anmeldung erforderlich.
Jeder Alpha Kurs beginnt mit einem kleinen Snack, auf diese Weise kommt man schnell ins Gespräch und lernt die anderen Teilnehmer besser kennen. Der Kurs wird unter anderem von Pastoren geleitet und man kann sowohl alle möglichen Fragen stellen als auch diskutieren, zuhören und auf diesem Wege neue Gedankenanstöße erhalten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Was macht eigentlich… Pfarrer Jürgen Fliege?
Um eine besondere Ich-AG handelt es sich auch beim Geschäftsmodell des ehemaligen Fernsehpfarrers Jürgen Fliege, der im Jahr 1994 die erste Fernsehshow zum Thema Glauben präsentierte. Unter der Woche kamen die Sendung immer nachmittags im Fernsehen und sie gewann schnell zahlreiche Fans. Menschen breiteten ihre Sorgen, Nöte und Probleme bei Pfarrer Fliege aus und dieser kümmerte sich einfühlend um deren Belange. Dann gab es jedoch auch solche Menschen, die schon beim bloßen Anblick des Pfarrers genervt waren und schnell den Sender wechselten – Pfarrer Fliege polarisierte also auch ziemlich.
Rund zehn Jahre konnte sich Jürgen Fliege immerhin im Nachmittagsprogramm der ARD halten, bevor er dann abgesägt wurde. Diesen Beitrag weiterlesen »
Viele Amerikaner glauben an Wunder
Dass die Amerikaner ja ohnehin schon mal recht merkwürdig sind, was Glaubensfragen angeht zeigt zum Beispiel auch, dass viele Menschen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht an die Evolutionstheorie glauben. Dafür scheinen aber immer mehr Amerikaner an Wunder zu glauben, wie eine aktuelle Umfragestudie nun belegt. Demzufolge gaben immerhin rund 80 Prozent der Befragten an, an Wunder zu glauben. Befragt wurden dabei hauptsächlich junge Erwachsene, die zwischen ab dem Jahr 1980 geboren wurden.
Dabei fand man auch heraus, dass diese Generation auch nicht mehr viel mit dem Thema Religion anfangen kann, unabhängig davon, um welche Konfession es sich dabei genau handelt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Religion im Alltag – Akzeptabel oder eher störend?
Oft genug haben auch die eher ungläubigen Menschen mit dem Thema Religion zu tun – in vielen Fällen allerdings auch unfreiwillig. So kommt es zum Beispiel immer noch vor, dass die Zeugen Jehovas ihre Abgesandten an der Haustür klingeln lassen, um völlig überrumpelte Menschen von ihrem Glauben zu überzeugen. Dabei wollen rund 75 Prozent der Deutschen gar nicht missioniert werden und reagieren eher erzürnt auf solche „Belästigungen“. Und dann gibt es da ja auch noch die vielen Kopftuchträgerinnen und jene Frauen, die einen Ganzkörperschleier tragen – auch dabei wird man unterschwellig mit dem Thema Religion konfrontiert. Und immerhin rund 40 Prozent der Menschen empfinden dies als eine Art störenden Faktor. Ein Thema, welches in den letzten Monaten ebenfalls für viel Wirbel sorgt war der Bau von so genannten Minaretten – daran stören sich rund 32 Prozent, also knapp ein Drittel der Befragten. Diesen Beitrag weiterlesen »

