Kirche – Austrittswelle macht Pfarreien zu schaffen
Nicht erst seit dem Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche kehren immer mehr Menschen der Kirche den Rücken – doch die neuerlichen Vorfälle tragen natürlich auch nicht gerade dazu bei, das Ansehen der Kirche zu verbessern, im Gegenteil: Diejenigen, die ohnehin schon Zweifel hatte, werden sich dadurch bestätigt sehen, ihren Zweifeln auch die entsprechenden Taten folgen zu lassen. Sie treten aus der Kirche aus. Für die Kirche und auch die ganzen Pfarreien hat dies natürlich Konsequenzen – ihnen fehlen die durch die Kirchensteuer in die Kassen gespülten Gelder und müssen Sparmaßnahmen in die Wege leiten. Dann wurde auch darüber nachgedacht, für eine größere Transparenz zu sorgen, was den Einsatz der Steuergelder betrifft. Generell ist es wohl so, dass das Geld Pfarreien, Schulen und Bildung, der Caritas und auch diversen Baumaßnahmen zugute kommt und die Einnahmen komplett ausgegeben werden.
Aufgrund der Sparmaßnahmen kommt es nun jedoch auch zu Verzögerungen, was dringende Renovierungsarbeiten betrifft. Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt jedoch, kommt immerhin ein Drittel der verlorenen Schäfchen wieder in die Kirchengemeinde zurück.